Das Klima im Lahntal ist gemäßigt, aber warm. Es gibt das ganze Jahr über deutliche Niederschläge. Selbst der trockenste Monat weist noch hohe Niederschlagsmengen auf. Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 8.8 °C. 756 mm Niederschlag fallen im Durchschnitt innerhalb eines Jahres.

Die Lahn wurde 1999 in die biologische Güteklasse II und in die chemische Güteklasse I eingeordnet. Insgesamt gilt sie als naturnah. Die Fischwanderungen wie die des Lachses werden durch die Staustufen gehindert; durch den Einbau von Fischtreppen und einem gezielten Schleusenmanagement versucht man, die Wiedereinbürgerung ehemals heimischer Fische zu erleichtern. Bedingt durch 3 Staustufen (Schleuse Cramberg, Scheidt und Kalkofen) sowie der Ableitung des Wassers durch den „Cramberger Berg“ in die Turbinen eines Kraftwerkes, ist die Fließgeschwindigkeit der Lahn in unserer Gewässerstrecke sehr unterschiedlich. Der ruhige Flusslauf im Herbst, Winter und Frühjahr oder gar stehendes Wasser im Sommer zwischen den Schleusen Cramberg und Scheidt bilden im Wechsel mit schnell fließenden Abschnitten oberhalb der Schleuse Cramberg sowie unterhalb des Turbinenauslaufs am Kraftwerk Cramberg eine stets interessante Fischwaid.
Die Raubfische Wels, Hecht, Zander, Aal und Barsch sowie viele Friedfische u.a. Karpfen, Schleien, Döbel, Rotaugen, Brassen und diverse Kleinfischarten Gründling, Ukelei und Grundel fühlen sich in unserem Gewässer zu Hause. Natürlich darf hier der europäische Flusskrebs nicht vergessen werden.
Gelbe Teichmummel, Wasserknöterich, Kalmus, Binsen und Sumpfschwertlilie sind nur einige der hier heimischen Pflanzen, die alljährlich das Wasser und die Uferzonen mit ihren Blüten zieren.
Die Wasseramsel und Eisvogel, Teichhuhn und Stockenten leben in Nachbarschaft mit Bisam Fischreiher und Höckerschwan.
Die Turm- und Wanderfalke, roter- und schwarzer Milan, Habicht, Sperber, und Mäusebussard erweitern und dokumentieren auf ihre Weise die Vielfalt der Arten in der Luft.